Einnahmen und Rechte von Illustratoren

Mit der Globalisierung und dem technischen Fortschritt sinken die Einnahmen für viele Illustratoren. Diese Einschätzung hat sich durch viele Gespräche mit Kollegen bestätigt. Einer der Hauptgründe ist sicherlich, daß fehlende Verständnis vielen Firmen, daß für Illustrationen nicht nur der Erstellungsaufwand, sondern auch für die Nutzung vergütet werden sollten. Was ursprünglich mit dem deutschen Urheberrechtsgesetz den Illustrator schützen, und ihm eine wichtige Einnahmequelle bieten sollte, wird zunehmend unterlaufen. Nicht zuletzt durch die Dumpingpreise der großen Internet-Bildagenturen, die die Probleme der Künstler für sich ausnutzen. Diese Preise sind durch Illustratoren nicht zu erzielen. Die Macht des Marktes drückt durch dieses unterlaufen sehr auf den Preis und bedroht somit die Existenzgrundlage vieler Illustratoren.

Die Kunden wollen die Illus nach Stundenaufwand einkaufen und dann unbegrenzt nutzen. Dieses führt in zweiererlei Hinsicht zu Nachteilen für den Illustrator. Durch modernste Technik wird es immer einfacher und damit meist auch schneller möglich, Illustrationen zu erstellen. Illustrationen, die man früher an einem Tag gemacht hat, macht man heute teilweise in 2 Stunden. Um somit auf den selben Umsatz zu kommen müßte man also 4 mal soviele Illustrationen erstellen. Damit müßte man seine Kundenanzahl auch vervierfachen. Die Kunden wollen das Erstellen der Illustrationen nur nach Stundenaufwand bezahlen und damit über alle Rechte und Nutzungsrechte verfügen. Die meisten Kunden wollen eine Mehrnutzung mit dem Hinweis nicht bezahlen, daß das heute so üblich ist und man das Rad der Zeit nicht zurückdrehen könne. Damit wird man sich als Illustrator wohl neue Geschäftsmodelle ausdenken müssen, um weiter am Markt bestehen zu können.

Grinnus.de macht Erklärvideos mit Handanimationen

Seit 2015 macht Grinnus.de jetzt auch Erklärvideos mit “Zeichnenden Händen”.
Hierbei können die Zeichnungen animiert, mit Musik und bei Bedarf auch mit einem selbst gesprochenen Text unterlegt werden. Einfacher geht es nicht.

Testen Sie mich!!

Die gute alte Zeit, oder warum “ausmisten” nicht nur befreiend sein kann…..

Hallo zusammen, ich mache gerade ein Praktikum in diese Agentur und bin dabei ein paar Ordner zu “archivieren”, dabei ist mir eine Ausgabe des Kompendiums der praktischen Betriebswirtschaft von 1987 in die Hände gefallen. Eines der dort aufgeführten Beispiele nennt für das Jahr 1975! ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 2600 DM (Baden-Würtemberg) und Stundensätze  von 100 bis 120 DM für Kreativleistungen. Ich weiß zwar, das sich Kauftkraftvergleiche nicht so ohne weiteres anstellen lassen, aber von solchen “Durchschnittserlösen” können heutzutage doch die meisten Freiberufler und “Arbeitnehmer” nur träumen…oder?